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Film
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Casey Jones
Premiere (USA) 14. August 2011 (Kino)
18. September 2011 (Internet)
Premiere (Deutschland) keine
Drehbuch: Polaris Banks
Musik: Zane Effendi
Spezialeffekte: Oliver Luke
Produzenten: Polaris Banks
Hilarion Banks
Robert Banks
Deborah Banks
Brian Villalobos
Ashaka Banks Villalobos
Regisseur: Polaris Banks

Casey Jones, auch bekannt als Casey Jones: The Movie, ist eine Independent-Verfilmung der Geschichte von Casey Jones aus dem Jahre 2011.

Handlung

Michelangelo: Warte, warte, warte! Sag nichts! Das geliebte Kind von Jason Vorhees und Dirty Harry. Deine Erntedankfeste müssen ja mörderisch sein! [...]
Casey: Okay ... was sollst du denn eigentlich darstellen?
Michelangelo: Nun, ich bin kein Teenage Mutant Ninja Hamster!

Casey Jones, ein angehender professioneller Hockeyspieler, hat sich mit seiner gleichgültigen, beinahe verrückten Art, seine Feldgegner bei jeder sich bietenden Provokation zusammenzuschlagen, wahrlich keine Freunde gemacht. Als er während eines Übungsspiels unter dem Vorwand, ihm die wahre Härte eines Hockeyspiels beibringen zu wollen, einem Mannschaftskameraden die Nase bricht und er daraufhin auch seinem Cousin Sid mit dem Schläger eine überzieht, als dieser mit bissigen Bemerkungen auf Caseys übermütige Begründung reagiert, wird er vom Coach aus dem Team geworfen.

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Casey bereitet sich vor

Als Casey sich frustriert auf dem Heimweg macht, erwischt er einen jungen Delinquenten, der eine Wand am Haus seiner Mutter mit einem Bild von einem purpurfarbenen Drachen einsprüht. Zuhause wird er von seiner Mutter, der er erzählt, dass er freiwillig beim Hockeyteam aufgehört hat, begeistert wieder aufgenommen. In der Nacht versucht er, das Sprühbild von der Hauswand abzuwaschen, wird dabei aber vom Delinquenten vom Nachmittag aufgesucht, in Begleitung seiner Gang, die Purple Dragons, und derem Anführer Dragon Face. Casey versucht sich gegen die Gang mit seinen Fäusten durchzusetzen, unterliegt aber schnell der Übermacht und wird schwer zusammengeschlagen. Er kann sich in die Wohnung zurückschleppen und wird, als er am nächsten Morgen wieder aufwacht, von seiner enttäuschten Mutter empfangen, die aufgrund seines Zustandes ihre Absicht erklärt, nach Northampton zu ziehen, um der zunehmenden Kriminalität in dieser Stadt zu entkommen. Casey hingegen, durchgeschüttelt von seinem Erlebnis, verspricht ihr mit vagen Worten, "alles schon wieder in Ordnung" zu bringen.


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Michelangelo

Während sich in den nächsten Wochen die Berichte über die dramatisch zunehmende Verbrechensrate an der Lower East Side häufen, trainiert Casey sich verbissen zu seiner neuen Rolle als selbsternannter Beschützer und Rächer der Straße heran. Eines Nachts wähnt er sich bereit und macht sich mit einer selbstgemachten stählernen Gesichtsmaske und einem Arsenal an Sportschlägern zu seiner ersten Patrouille auf. Er überrascht die Purple Dragons, als sie eine junge Spaziergängerin belästigen, und schlägt die ganze Gang brutal zusammen, dann erwischt er ein Duo von Autodieben und beginnt auch sie zu traktieren. Bevor er ihnen aber den Gradenstoß versetzen kann, wird er plötzlich von einer in einem Trenchcoat und Hut eingehüllten Gestalt aufgehalten. Als er sich daraufhin gegen den Neuankömmling wendet, findet er sich einem grünhäutigen, orange-maskierten Freak gegenüber, der ihn mit überragendem Kampfgeschick, zwei Nunchakus und kessen Sprüchen mit nahezu lächerlicher Mühelosigkeit entgegenhalten kann.


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Casey gegen den Foot Clan

Der Fremde vertrimmt Casey nach Strich und Faden, doch als er sich nach getaner Arbeit davonmachen will, taucht plötzlich eine große Zahl von schwarzvermummten Gestalten in der Gasse auf. Zusammen setzen sich Casey und der Mutant gegen die gewalttätigen Ninja zur Wehr. Als Casey am Ende mit seinem letzten Gegner ringt, reißt er diesem die Maske vom Kopf und enttarnt ihn damit als niemand anderen als Sid; dann trifft noch Verstärkung für die Foot Ninja ein, angeführt von einem rosafarbigen, klumpkörprigen Etwas. Sid nutzt Caseys Überraschung über diese völlig fremdartige Neuerscheinung aus und schlägt ihn hinterrücks nieder, doch dann wird er selbst vom Mutanten niedergeknüppelt, als er seinen Erfolg gerade auskosten will. Nachdem der Mutant seine Bedränger hat abschütteln können, schleppt er den bewusstlosen Casey mit sich in die Kanalisation zu einem geheimen Versteck, wo bereits ein paar mehr von seiner Sorte auf ihn warten, während an der Oberfläche die Reporterin April O'Neil live von der ersten Heldentat dieses maskierten Vigilanten berichtet ...


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The new und improved Casey

Einige Zeit später ist der Name des Vigilanten "Casey Jones" zu einem Großstadtmythos geworden - jedoch ist er alles andere als ein pures Hirngespinst, wie drei Vagabunden zu ihrem Leidwesen feststellen müssen, als sie sich an zwei frisch gestohlenen Pizzas laben wollen. Daraufhin übergibt Casey seinen Mutantenfreunden die Pizzen, die von Anfang an für sie bestimmt gewesen waren, und macht sich auf in die Nacht, um seine selbsterwählte Aufgabe weiter zu verfolgen.

Besetzung

Hintergründe

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Polaris Banks

Zuerst lediglich als ein fünfminütiger Teaser geplant, wurde der Titel von Polaris Banks zu einem Kurzfilm von 35 Minuten Länge erweitert. Gedreht wurde in Austin, dem Wohnort von Polaris Banks, und Dallas, Texas, über einen Zeitraum von zwei Jahren. Er wurde am 14. August 2011 im Marchesa Hall & Theater in Austin, Texas uraufgeführt.

Der Film ist hauptsächlich mit Schauspielern mit langer Theatererfahrung besetzt; lediglich Robbie Rist, der Michelangelo in den Live Action-Filmen seine Stimme verliehen hat, wiederholt als einziger professioneller Filmakteur seine Rolle in diesem Film.

Das Budget des Films belief sich auf bescheidene $ 20,000 Dollar. An der Produktion waren neben Polaris und seinem Bruder Hilarion (der die Rolle von Casey spielt) auch Robert und Deborah Banks beteiligt, als auch Mitglieder der verschwägerten Familie Villalobos, von denen einer (Brian) die Rolle von Dragon Face in diesem Film übernimmt.

Trivia

  • Teile des Skripts aus den Szenen, die während Caseys erster Patrouille als Vigilant spielen, basieren Wort für Wort auf der Originalgeschichte "Me, Myself, and I", aus der Micro-Series-Reihe, in welcher Casey das erste Mal auf Raphael trifft.

Bildergalerie

Rezeption

Valerie Gallaher kommentierte diesen Film auf der Website MTV Geek mit den Worten:

Casey Jones: Der Film von Polaris Banks ist vielleicht die am meisten ins Schwarze treffende Bearbeitung des hockeymasken-tragenden Vigilanten, die man finden kann. Mit überragender Schauspielerei, Cinematographie und Regie ist es mehr als nur ein einfacher Fanfilm -- es ist mehr etwas, was TMNT viel näher kommt als die Arbeit von Martin Scorsese."[1]

Siehe auch

Einzelnachweise

  1. MTV Geek: TMNT's Casey Jones Gets A Very Gritty Fan Film. 16. Oktober 2011.

Quellenverzeichnis

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