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Zurück zur Episodenliste Das große Haus (“Turtles In Space - Part 3: The Big House”) ist die 29. Folge der 2003 Teenage Mutant Ninja Turtles Serie und die dritte Folge der zweiten Staffel.

IntrotextBearbeiten

Professor Honeycutt: Mein Name ist Professor Honeycutt, auch wenn ich inzwischen als der „Fugitoid“ reklassifiziert wurde. Ein Unfall hat dazu geführt, dass mein Bewusstsein in den Körper eines Roboters transferiert wurde. Ich werde nun von ein paar recht unhöflichen Herren vonseiten meiner eigenen Regierung gejagt, die mich dazu zwingen wollen, mein intergalaktisches Teleportal als eine Massenvernichtungswaffe herzustellen.

Doch ich bekam Hilfe von vier merkwürdig aussehenden, grünen Kameraden, die sich glücklicherweise aus dem Nichts materialisiert haben. Sie halfen mir, den Föderationsrüpeln zu entkommen, nur damit ich daraufhin den Erzfeinden der Föderation, den Triceratoniern, in die Hände fiel. Meine Güte! Was danach mit meinen Freunden passiert ist, darüber habe ich keine Ahnung …

Michelangelo: Oh, oh, ich weiß es! Wir haben versucht, Professor Honeycutt zu retten. Wir sind ihm in diesen Triceraton-Bunker gefolgt, nur dass das nicht so ganz ein Bunker war und es nicht so ganz voll Luft war, und ich bin mir nicht so ganz sicher, wie lange wir noch am Leben bleiben werden!

Handlung Bearbeiten

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Die Turtles werden gefunden ...

Das triceratonische Erkundungsschiff, welches Professor Honeycutt gekidnappt hat, springt aus dem Hyperraum und erreicht ein riesiges, auf einem zapfenförmigen Asteroiden erbautes Schiff. Während Honeycutt von Kommandant Mozar persönlich betreut wird und das Schiff selbst in den Hyperraum springt, untersucht eine Triceratontruppe das Erkundungsschiff. Im demolierten Laderaum treffen sie zu ihrer Überraschung auf die Turtles, die die Reise dank einer meditativen Technik, die ihre Körperfunktionen (und damit ihren Gebrauch von Atemluft) für den Verlauf der Reise reduziert hat. Doch als sie nun wieder tief Luft holen wollen, geht die nächste Überraschung auf ihre Kosten – denn die Luft, die die Triceratonier atmen, besteht nicht aus Sauerstoff, sondern aus einer Mischung aus Stickstoff und Schwefel. In dieser unvorteilhaften Situation werden sie daher schnell von den Triceratoniern gefangen genommen und mit Atemgeräten ausgestattet.


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... und kommen in den Knast

Schließlich legt das Asteroidenschiff an einer weitaus riesigeren Version seiner selbst, der Triceraton-Heimatwelt, an, wo Honeycutt vom Obersten Führer der Triceratons, Zanramon, und dem Obersten Rat empfangen wird. Als Honeycutt trotz eines relativ freundlichen Empfangs sich weiter weigert, sein Teleportal zu bauen, und gleich daraufhin Zanramon die Turtles als Gefangene und Freunde des Professors präsentiert werden, beschließt der machthungrige Oberste Führer, Honeycutt mit dem Leben der Turtles als Druckmittel zu erpressen. Dafür werden die Turtles in die Gefängniswelt verfrachtet, mit Schockpanelen und elektrischen Fesseln versehen und zu den anderen Gefangenen gesteckt, während Honeycutt in einem Labor mit seinem Gewissen um das Leben seiner Freunde und die Gefahr, die von seinem Teleportal ausgeht, ringt.


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Einer der vielen Wege, in Schwierigkeiten zu geraten

Natürlich denken die Turtles aber nicht daran, sang- und klanglos stillzuhalten und das Schicksal seinen Lauf nehmen zu lassen, sondern bereiten ihren baldigen Ausbruch vor. Mithilfe einer Probe Bohnerwachs, das von Donatello mit geringfügigen Modifikationen zu einem Raucherzeuger umfunktioniert wird, beabsichtigen die Turtles, ein Ablenkungsmanöver zu kreieren, und den Wachen noch vorher eine Schlüsselkarte zu stehlen, um ihre Fesseln und hinderliche Zellentüren loszuwerden. Bei ihrem letzten Abendessen vor der Flucht jedoch wird Raphael von seinem Mitgefangenen Rynokk in eine Prügelei verwickelt, er schafft es zwar, sich zu behaupten, doch dafür wird er in Einzelhaft gesteckt, was den Fluchtplan um einen kleinen Faktor schwieriger macht. Doch mithilfe von Michelangelo – der dafür allerdings (wirklich, und mit etwas Hilfe von Bohnerwachs; siehe Zitate) einen Kranken mimen muss – gelingt es ihnen, eine Schlüsselkarte in die Hand zu bekommen, ihrem Zellblock zu entkommen und Raphael zu befreien.


TMNT Space3 d

Morituri te salutant!

Zunächst irren sie sich aber einmal in der Tür und stoßen auf eine Abstellkammer volle Reinigungsgerät, die die Turtles trotz ihrer improvisierten Natur als effektive Ersatzwaffen einsetzen können, als die Wächter sie im Gefängnishof erwischen. Dann aber entscheiden sich ihre Gegner, Betäubungsstrahlen gegen sie einzusetzen; erneut enden die Turtles als Gefangene und werden auf Befehl von Zanramon zu den „Spielen“ gebracht, von denen sie seit ihrer Ankunft im Gefängnis einige ominöse Andeutungen mitbekommen haben. In der triceratonischen Arenawelt angekommen, werden sie gleich in die Arena geworfen, wo sie ein riesiges Tentakelungeheuer erwartet. Und ohne ihre Waffen sieht ihre nahe Zukunft nicht besonders rosig aus …

Zitate Bearbeiten

  • [Ein Triceratonier nimmt die Hand vom meditierenden Raphael und horcht daran]
    Raphael: Nimm deine Pfoten von mir, du hässlicher dreihorniger Saurier.
    Triceraton: Sie sind am Leben! Aber wie?!
    Leonardo: Das nennt man Chi Gung … innere Atmung.
    Donatello: Unser Ninjatraining bringt uns bei, wie man die Atmung und Herzfrequenz verlangsamen kann, damit wir einen Mangel an Atemluft überleben können – wenigstens für eine Weile.
    Michelangelo: Ich weiß nicht, wie’s euch zumute ist, Bros, aber ich bin bereit für eine gute Dosis Sauerstoff. [holt einen tiefen Atemzug – und beginnt sofort loszuhusten und nach Luft zu ringen]
    Triceraton: Sauerstoff? Wir Triceratonier atmen eine herzhafte Mischung aus Stickstoff und Schwefel.
    [wie auf Kommando beginnen jetzt ALLE Turtles zu husten und zu röcheln]
  • Alien: Aah! Habt Gnade, bitte! Nein, nicht zu den Spielen! Alles, nur nicht die Spiele! Lasst mich gehen!
    Donatello: Okay, ich gebe auf. Was sind die „Spiele“?
    Triceraton-Wächter: Bete, dass du das nie herausfindest, Alien!
  • Sleeg: Denk daran, Desserts sind die Haupthandelsware hier drin. Ihr könnt sie benutzen, um euch praktisch alles zu besorgen.
    Michelangelo: Auf keinen Fall bekommt irgendjemand mein Dessert! [bedient sich an einem Spender und haut sofort rein]
    Triceraton-Wächter: [zum Alien, das sich direkt vor Michelangelo am selben Spender bedient hat] Du! Bohnerarbeit! Ich will den Boden glänzen sehen!
    Sleeg: [zu Michelangelo] Äh, die Desserts sind da drüben. Das hier ist der Bohnerwachsspender.
    Michelangelo: Bohnerwachs?! [entfernt sich und beginnt sich in einen nahen Kübel zu übergeben]
    Donatello: Nicht gerade ein besonders guter Anfang, was?
    Sleeg: Es wird noch schlimmer kommen, wenn sie merken, dass dein Freund gerade in die Salatbar hineingekotzt hat.
  • Gefangenen: [anfeuernd] Rynokk! Rynokk! Rynokk!
    [Raphael schlägt Rynokk zu Boden]
    Gefangenen: Grüner! Grüner! Grüner!
  • Michelangelo: [zu Donatello] Hey, was denkst du? [präsentiert ihm zwei zu einem Nunchaku zusammengebundene Klobürsten]
    Donatello: Dass ich nicht wissen will, wo diese Bürsten drin waren.
  • Raphael: [springt einen Gefängniswächter an] LÖFFELLL!!!
  • Michelangelo: [beim Anblick des Spasmosaurus] Wisst ihr, ich fange gerade wirklich an, den Shredder zu vermissen.

TriviaBearbeiten

TMNT Space3 x

Die Ninjakunst der Improvisation

  • Diese Folge basiert auf dem Mirage-Comic TMNT Vol.1 #6.
  • In dieser Folge wird – wenn auch in einer etwas überspitzten Weise – dargestellt, wie die Ninjas des alten Japan darauf trainiert wurden, im Notfall alle möglichen Hilfsmittel als improvisierte Waffen zu benutzen, da sie meist in Verkleidung agierten und eine offensichtliche Waffe ihrer verstohlenen Art oft nur geschadet hätte. Selbst Eßstäbchen (hier durch Löffel ersetzt) konnten in geübten Händen durchaus zu wirksamen Waffen werden.
  • Der Begriff "the big house" ist eine umgangssprachliche Umschreibung für Gefängnis. Die deutschen Equivalente wären hier "Kittchen" oder Knast".

BildergalerieBearbeiten

Vorkommende Charaktere Bearbeiten

Feinde
Schauplätze
 

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