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Zurück zur Episodenliste Der Held, der keiner war (The Unconvincing Turtle Titan; "Der nicht überzeugende Turtle Titan") ist die zwölfte Folge der ersten Staffel der 2003 Teenage Mutant Ninja Turtles Serie.

Introtext Bearbeiten

Michelangelo: Nein, ihr habt nicht die falsche Sendung eingeschaltet - das bin ich, Mikey, unter dem Kapuzenumhang! Der fliegende Typ am Himmel, das ist der Silver Sentry. Wir sind inmitten unseres ersten Superhelden-Teamups; er weiß nur bloß noch nichts davon.

Ihr denkt wohl, eine erdgebundene Schildkröte wie ich hätte einige Schwierigkeiten, mit einem Typen Schritt zu halten, der wie ein Adler durch die Luft fliegen kann. Und wisst ihr was? Ihr könntet recht haben!

Handlung Bearbeiten

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Silver Sentry, der Held im Rampenlicht

Eines Nachts begeben sich die Turtles aus ihrem Versteck heraus für einen Trainingsgang in Sachen Unsichtbarkeit an die Oberfläche. Michelangelo lässt es sich bei der Gelegenheit nicht nehmen, ihren Sieg gegen den Shredder positiv zu kommentieren und vorzuschlagen, dass sie eine ganze Menge mehr für die Öffentlichkeit tun könnten - ein Gedanke, der von seinen Brüdern herzlich belacht wird.

Als plötzlich Feuerwehrsirenen ertönen und die Turtles ihnen folgen, entdecken sie ein Haus, das hell in Flammen steht. Ein Kind ist in einem der oberen Stockwerken vom Feuer eingeschlossen worden. Bevor Michelangelo seine Brüder überreden kann, ihm zu helfen, löst sich das Problem von selbst: Der Superheld Silver Sentry erscheint auf der Szene, rettet das Kind und löscht den Brand. In seiner Bewunderung für Comics und Superhelden schlägt Michelangelo seinen Brüdern vor, dass sie sich auch als Superhelden betätigen sollten, doch die wollen nichts davon wissen.

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Superheld sein zu wollen ist nicht schwer ...

Zurück im Versteck übt Splinter mit seinen Söhnen eine neue Sprungangriffstechnik ein, den "Unsichtbaren Fliegenden Drachen". Alle machen mit - alle bis auf Michelangelo, der gerade in seinem Skizzenbuch herumzeichnet. Zum allgemeinen Hohn stellen sich seine Zeichnungen als Kostümvorschläge für die Turtles als Superhelden heraus. Splinter spricht sich zwar für Michelangelos Enthusiasmus aus, gibt ihm aber dennoch den gutgemeinten Ratschlag, sich als Ninja seiner selbst treu zu bleiben.


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... Superheld zu sein dagegen sehr

Michelangelo beschließt nichtsdestotrotz, wenn schon nicht zusammen mit seinen Brüdern, dann wenigstens eine Solokarriere als Superheld zu starten - doch so einfach, wie er sich das vorgstellt hat, ist die Sache nicht. Zwar kann er einen Handtaschendieb fangen, doch seine Schwingmethode an Seil und Haken lässt noch etwas an Urteilsvermögen bezüglich der Festigkeit verfügbarer Ankerpunkte übrig, und der Dank der Beraubten drückt sich nicht besonders anerkennend aus. Mit Aprils Hilfe erschafft sich Michelangelo schließlich die maskierte Identität des Turtle Titan und begibt sich gleich darauf auf seine erste Patrouille.


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Der erste Einsatz des Turtle Titan

Doch kaum ist der Turtle Titan im Einsatz, wird er Zeuge von äußerst merkwürdigen Vorfällen: Zuerst muss er einen scheinbar Lebensmüden von der Straße retten, der sich teilnahmslos mitten im dichtesten Verkehr aufgepflanzt hat; dann überrascht er einen Ladenbesitzer, der seinen eigenen Laden ausplündert. Beide Männer stehen bei der Sache voll unter Trance und erwachen erst, nachdem Michelangelo sie gestellt hat, mit keinerlei Erinnerung an das, was sie gerade angestellt haben. Beim zweiten Vorfall aber bemerkt Michelangelo, wie sich ein Roboterkäfer vom wiedererwachten Opfer löst und von dannen schleicht, bevor die Polizei ihn als vermeintlichen Einbrecher verhaften kann. Als Drittes muss er einem Busfahrer helfen, der mit einem solchen Käfer im Nacken mit seinem Bus wie verrückt auf das Hafenbecken zuhält. Michelangelo gelingt es, ihm den Käfer abzunehmen und den Fahrer wieder zu Bewusstsein zu bringen, doch der Bus lässt sich nicht mehr stoppen. Als die beiden Insassen herausspringen, verhakt sich Michelangelos Cape in der Tür, doch im letzten Moment kommt Silver Sentry zufällig vorbei und trägt den Bus samt Michelangelo wieder zum Dock zurück.


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Die erste Begegnung zwischen zwei Titanen

Michelangelo stellt sich Sentry prompt als Superheldenkollegen vor - ein Enthusiasmus, dem Sentry zuerst sehr zurückhaltend gegenübersteht; doch Michelangelo kann ihm den mechanischen Käfer zeigen, dem er dem Fahrer abgenommen hat. Sentry identifiziert den Käfer als ein Werk seines Erzfeindes Dr. Malignus und verfolgt das Sendesignal des Käfers zum Versteck des Superverbrechers zurück. Natürlich will Michelangelo mitkommen und aushelfen, doch Sentry gibt ihm freundlich zu verstehen, dass die Superheldenarbeit zu gefährlich für Leute ohne Kräfte ist, und lässt ihn zurück. Michelangelo lässt sich jedoch nicht abschütteln und folgt dem fliegenden Sentry - auch wenn er notgedrungen zu Fuß gehen muss.


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... und Mikeys erste mit einem Superschurken

Schließlich kommt Michelangelo zu Malignus' Versteck und macht die Bekanntschaft des guten Doktors, muss aber mit Schrecken feststellen, dass Malignus es geschafft hat, auch Silver Sentry einen Gedankenkontrollkäfer zu verpassen. Auf seinen Befehl greift Sentry Michelangelo an, der sich angesichts der Kräfte seines Idols zunächst schwer deklassiert vorfindet. Sich wieder auf sein Ninjatraining besinnend, gelingt es ihm, Sentry den Käfer mithilfe des "Unsichtbaren Fliegenden Drachen" wieder abzunehmen. Wieder voll bei Bewusstsein, nimmt Sentry Michelangelos Angebot für ein Teamup an, und obwohl Malignus zuerst durch einen Geheimausgang entkommen kann, hat Michelangelo die Ehre, den Schurken abzufangen und ein für allemal schachmatt zu setzen.


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Eine neue Freundschaft entsteht

Nachdem Malignus von der Polizei abgeholt worden ist, drückt Sentry Michelangelo seinen tiefen Dank aus und bietet ihm seine Partnerschaft an. Michelangelo lehnt dieses Angebot vorerst ab, weil er erkannt hat, dass er doch mehr als Schattenkrieger denn als Superheld taugt, und kehrt wieder ins Versteck zurück, wo er den Sarkasmus seiner Brüder glatt von sich abperlen lässt. Der Sarkasmus schlägt jedoch schnell in Verblüffung um, als die Fernsehnachrichten die Verhaftung von Malignus verkünden und der Silver Sentry sich öffentlich bei seinem neuen Partner Turtle Titan für dessen Hilfe bedankt, und Michelangelo sich anschickt, sein Training - wenigstens für den Moment - wieder ernsthaft anzugehen ...


Zitate Bearbeiten

  • Raphael: Hey, was soll das denn sein? Die "Nin-Justice Liga"?
    Donatello: Mehr die "Schal-Tastischen Vier"!
    Leonardo: Die "Legion der Sewer-Helden"!
  • Michelangelo: Okay, das kostet mich Punkte für Stil. Wenigstens ist die Mission erfüllt. Nun zum süßen Ausdruck des Dankes von einer dankbaren Fremden. [bringt die Handtasche zurück] Hier ist Ihre Tasche, Lady! Sie brauchen mir nicht zu dan-
    Frau: [zieht ihm mit der Tasche eins über] Igitt! Bleib weg von mir, du Freak!
  • April: [Kostümvorschlag: Ritterrüstung] Naah ... zu schwerfällig. - [Kostümvorschlag: Zylinder, Mantel und Harnisch] Zu formell. - [Kostümvorschlag: Pullover und Skimaske] Zu räuberisch.
  • Michelangelo: Noch einmal: Der Name ist Turtle Titan! Merk dir ihn, denn von heute an ist dein Name ... [erblickt das Plakat mit dem Bild des "Einbrechers"] ... "Crazy Manny"?!?
  • Silver Sentry: Sind Sie in Ordnung?
    Michelangelo: [stotternd] Ich ... du ... ich meine, du bist ... er. Central Survey! - Surfer Sentry!
    Silver Sentry: Silver Sentry.
  • Reporter: - bei einem Lagerhaus in Brooklyn, wo der Silver Sentry das kriminelle Superhirn Dr. Malignus besiegt und gefangen hat. Irgendwelche Kommentare zu den Vorgängen, Silver Sentry?
    Silver Sentry: Ich möchte nur sagen, dass ich es nicht geschafft hätte ohne die Hilfe meines neuen Freundes und Verbündeten ... Turtle Titan! [Fernseher wird abgeschaltet]
    Leonardo: Mikey, warst du das, von dem der Silver Sentry gesprochen hat?
    Michelangelo: Ich bin ein Turtle, kein Titan.

Vorkommende Charaktere Bearbeiten

Feinde
Neutrale Personen
Schauplätze

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