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TMNT Micro-Series #2: Michelangelo

TMNT Micro-Series #2: Michelangelo ist eine Geschichte aus der Teenage Mutant Ninja Turtles-Micro-Series-Reihe von IDW Publishing.

Details Bearbeiten

  • Erstveröffentlichung: 28. Dezember 2011
  • Titelbild-Design: David Petersen
  • Story: Brian Lynch
  • Zeichnungen: Andy Kuhn
  • Farben: Bill Crabtree
  • Text: Shawn Lee

KontinuitätBearbeiten

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Vorkommende CharaktereBearbeiten

Handlung Bearbeiten

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Lasst die Party steigen!

Und nun ... nun fühle ich den Drang - ihr wisst schon - heute nacht etwas zu unternehmen. Die Zeit läuft ab! Es ist fast Mitternacht, und ich habe keinen Plan! Gar keinen! Nur einmal möchte ich eine Auszeit nehmen vom Dasein als ... MICHELANGELO, Teenage Mutant Ninja Turtle! Ich will Michelangelo sein - der Partyhengst!


Es ist Silvesterabend, kurz vor dem Glockenschlag zum neuen Jahr. Michelangelo verbringt diese besondere Nacht zuerst im Kino mit einem romantischen Neujahrsfilm, ehe er sich aufmacht, um in der nächtlichen Metropole einen draufzumachen. Nach Hause zieht es ihn vorerst nicht, da seine Brüder ihn mit ihren persönlichen Eigenarten gewiss den Abend versauern würden: Donatello würde ihn mit wissenschaftlichem Technolingo vollstopfen, während er an einer neuen Bastelei arbeitet; Leonardo würde ihn zu einem Trainingslauf über die nächtlichen Dächer zwingen; und von Raphael würde er nur mit Kampfübungen und aggressiven Herausforderungen eingedeckt werden.

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"Cowabunga,Carl!"

Auf der Suche nach ein wenig Spaß zum Jahreswechsel gelangt Michelangelo zum New Yorker Naturkundemuseum, wo gerade eine große Kostümparty veranstaltet wird. Als er sich aber noch fragt, wie er ohne Einladung an der Party teilnehmen kann, bietet ihm sich wie gerufen eine günstige Gelegenheit: Ein Computerprogrammierer namens Carl, in ein Echsenkostüm gekleidet, führt gerade vor dem Hintereingang des Museums ein Telefongespräch, in dem er angibt, dass die ihm wildfremden Leute, die er hier treffen soll, ihm eine Gänsehaut verpassen und er daher aussteigt. Nach Beendigung des Gesprächs reißt Carl sich das Eintrittsband zur Party vom Handgelenk und wirft es weg.


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Explosive Profi-Party

Michelangelo lässt sich diese Gelegenheit natürlich nicht entgehen, rafft das Band auf und schmuggelt sich so zu den Feierlichkeiten. Gerade aber als er sich zu amüsieren beginnt, wird er von einer attraktiven Katzendame, die in ihm Carl vermutet, angesprochen und dann in die oberen Stockwerke des Museums mitgezogen, und in der Annahme, dass es zu einer exklusiven V.I.P.-Party geht, nimmt Michelangelo die "Einladung" bereitwillig an. Weiter oben werden sie von drei weiteren Partygängern - einem als Zorro verkleideten Mann, einer Prinzessin und einem muskulösen Pantomimen - erwartet, die vor einem von Sicherheitsleuten bewachsten Korridor lauern. Erst als die Gestalten eine Rauchbombe werfen und im Schutze des Rauches die Wachmänner niederknüppeln und die Katzendame die Sicherheitskameras kaputtschießt, bemerkt Michelangelo, dass er unversehens als unfreiwiliger Mittäter in einen Raubüberfall hineingesegelt ist!


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Donatellos Lektion

Michelangelo gelingt es gerade noch, die Nerven zu behalten, und lässt sich von der Bande zu einem mit einem Lasersensornetz gesicherten Gang führen, an dessen Ende das Zielobjekt des Diebeszugs, ein riesiger grüner Diamant genannt der "Dresden", liegt. Die Aufgabe von "Carl" besteht darin, das Lasernetz über dessen Computersteuerung auszuschalten, doch natürlich hat Michelangelo keine Ahnung von solchen Dingen. In dieser verzwickten Lage kommt ihm sein Bruder Donatello mit seinem umständlichen Gerede in den Sinn, und indem er dessen Redensweise adaptiert, gelingt es ihm, die Diebe davon zu überzeugen, dass er sich mit dem für ihn angeblich neuen System nicht auskennt.


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Raphaels Lektion

Der Maskenmann schlägt daraufhin kaltblütig vor, einen der Wachleute aufzuwecken und die nötigen Informationen aus ihm herauszufoltern, einer Maßnahme, der die Katzendame widerspricht. Um ein Blutvergießen zu verhindern, besinnt sich Michelangelo auf Leonardos Trainingslektionen und manövriert sich zum Erstaunen der restlichen Bande mit superben akrobatischen Stunts durch das Lasernetz. So steht er bald vor der Vitrine, in der der Dresden aufbewahrt wird, aber anstatt den Diamanten sorgsam zu entfernen, zerschlägt er kurzerhand die Vitrine mit seinem Nunchaku und löst damit den Sicherheitsalarm aus (der im Partytrubel im Erdgeschoss allerdings vollkommen fehlinterpretiert wird) und schnappt sich den Stein, um ihn vor der Bande in Sicherheit zu bringen. Er kämpft sich an den Bandenmitgliedern vorbei zu einem großen Fenster, doch dann hält ihn der Maskenmann mit einer Pistole auf und droht auf die unschuldigen Leute auf der Party zu schießen, sollte Michelangelo ihm nicht den Diamanten aushändigen. Daraufhin nutzt Michelangelo die aggressiven Reden Raphaels und fordert den Maskierten zu einem Zweikampf auf, eine Herausforderung, die der Mann gerne annimmt. Er versetzt Michelangelo einen Schlag, doch dieser weicht aus und lässt sich, als wäre er voll getroffen worden, rücklings aus dem Fenster fallen. Der Maskierte hat die Finte jedoch bemerkt, und da die Katzendame sich plötzlich ebenfalls aus dem Staub gemacht hat, schickt der Maskenmann die Prinzessin und den Pantomimen hinunter in die Gasse, während er zum Dach raufsteigt.


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Enthüllungen

Draußen indessen hievt sich Michelangelo gerade aufs Dach des Museums, als er in die Mündung einer Pistole sieht, die ihm die Katzendame ins Gesicht hält und die den Dresden von ihm fordert. Als er versucht, sie mit der Behauptung, er sei ein Undercover-Polizist, zu bluffen, verrät sie ihm, dass sie ihrerseits Polizeibeamtin ist und dass sie den Dresden braucht, um an einen gefährlichen Verbrecherfürsten heranzukommen, der sich in der Stadt auszubreiten beginnt und vor dem selbst solche kaltblütigen Kerle wie der Maskenmann kuschen; dieses im Schatten verborgene Meisterhirn ist auch derjenige, der den Raub des Diamanten organisiert hat.


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Endspurt!

Gerade in dem Augenblick aber taucht der Maskenmann persönlich auf dem Dach auf - zusammen mit seinen wahren Gefolgsleuten, alle bewaffnet und weit in der Überzahl, und fordert den Diamanten von Michelangelo. Zuerst versucht Michelangelo, über seine Brüder oder seinem Vater Splinter einen Weg aus dieser Klemme zu finden; doch als er keinen findet, improvisiert er und greift den Maskenmann spontan an. Das löst ein heftiges Gefecht auf dem Dach aus, doch die Kombination von Michelangelos Nuchakus und den Schießkünsten der Katzendame machen aus den Gefolgsleuten des Maskierten schnell kurzen Prozess. Als der Maskierte die Katzendame niederschlägt und sie mit seiner Waffe bedroht, greift Michelangelo ihn an, wird aber zu Boden geschlagen. Scheinbar besiegt, holt er den Diamanten hervor - aber anstatt ihn dem Maskenmann zu übergeben, verwendet er ihn als provisorischen Schlagring und schlägt den Verbrecher pünktlich zum Mitternachts-Glockenschlag k.o.


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Und das Ende vom Lied ...

Nach getaner Arbeit überlässt Michelangelo den Dresden freiwillig seiner neuen Freundin, die sich ihm als Kara vorstellt. Auf seine Anfrage hat Kara gerade noch Zeit, ihm zu erklären, dass die grüne Färbung des Dresden von einer langanhaltenden Bestrahlung hervorgeht und der geheimnisvolle Verbrecherfürst den Stein aus genau diesem Grunde haben will, ehe sie merkt, dass sich Michelangelo unbemerkt verzogen hat. Während sich der junge Turtle über die Dächer zurück nach Hause bewegt, endet die Geschichte mit einem kurzen Abstecher in die Gasse, wo die Prinzessin und der Pantomime vergeblich auf eine Nachricht von ihren Kompatrioten warten ...

ZitateBearbeiten

  • Katzendame: Carl, du hast gesagt, du kämst als Riesenechse. Du bist keine Echse, du bist eine Schildkröte.
    Michelangelo: Danke, dass du das sagst. Einige Leute verallgemeinern, und das tut weh.
  • Katzendame: Kerle, denen die Stadt für Jahre gehört hat, gehen [diesem gefährlichen Mann] aus dem Weg. Er ist ein Schwergewicht, und er hat eine verdammt große Anhängerschaft. Ich weiß nicht, wie tief du da drin steckst, aber ich habe Monate damit verbracht, ihm nahe zu kommen. Und um das zu tun, brauch' ich den Diamanten! Also, du Idiot - gib - mir - den...
    [bemerkt erst jetzt, dass ihr plötzlich die Pistole fehlt]
    Kazendame:... Okay, wann hast du mir meine Knarre gestohlen?!
    Michelangelo: Während du geredet hast. Ich glaube, es war zwischen "du" und "Idiot."

TriviaBearbeiten

  • Diese Micro-Serienepisode basiert lose auf ihrem Mirage-Gegenstück "The Christmas Aliens".
  • Kara Lewis erscheint nach einer langen Auszeit in TMNT #47 wieder.
  • Kara trägt bei ihrer ersten Begegnung mit Michelangelo ein eng anliegendes Katzenkostüm, welches sehr einem Kostüm ähnelt, welches April O'Neil in der Anfangsszene der 2003 Episode "All Hallows Thieves" anhat. Ob und inwiefern letzteres dieses Kostüm inspiriert hat, wird hier allerdings nicht erklärt.

NeudruckversionenBearbeiten

  • Teenage Mutant Ninja Turtles Micro-Series, Volume 1 (Juni 2012)
  • Teenage Mutant Ninja Turtles Heroes Collection (Juni 2014)
  • Teenage Mutant Ninja Turtles Micro-Series, Volume 1 (Juli 2014)
  • Teenage Mutant Ninja Turtles: The IDW Collection, Volume 1 (März 2015)

Deutsche VeröffentlichungenBearbeiten

  • April 2014 als Sammelband; Titel "Vier Brüder".

Siehe auchBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. TMNTEntity: TMNT Micro-Series #3: Donatello

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