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Zurück zur Episodenliste Sons of the Silent Age („Die Söhne des stillen Zeitalters“) ist die 81. Folge der 2003 Teenage Mutant Ninja Turtles Serie und die dritte Folge der vierten Staffel.

IntrotextBearbeiten

[Die Folge beginnt mit einer Panoramasicht auf einen Fluss in Northampton, auf dem die Turtles, Casey und April auf einem Floß unterwegs sind]

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Jäger oder Beute?

April: Ich liebe die Natur: sie ist Schönheit, Gleichgewicht und Vollkommenheit. Die Natur erinnert mich an das, was ich in der Schule über den Wissenschaftler Charles Darwin gelernt habe. Darwin glaubte an das Überleben des Stärkeren. Er erklärte, wie man das Leben auf Erden einfach ausgedrückt als einen Kampf ums Dasein definieren könnte.

[Währenddessen entdeckt ein Weißkopfseeadler, der über dem Fluss kreist, etwas im Wasser, was wie ein großer Fisch aussieht. Er stößt auf die vermeintliche Beute hinab, doch als er die Wasseroberfläche trifft, wird er selbst gepackt. Er kämpft, um sich zu befreien, und kommt plötzlich los; dabei ist kurzzeitig ein Paar Hände mit Schwimmhäuten und Klauen zu sehen, die aber gleich ins Wasser zurücksinken]

April: Aber es scheint mir, dass der Kampf ums Dasein niemals wirklich einfach sein kann.

Handlung Bearbeiten

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Eine Floßfahrt, die ist ...

Die Turtles und ihre menschlichen Freunde April und Casey beschließen eines schönen Tages, einen Campingtrip auf dem Floß zu unernehmen; nur Leonardo, der in den letzten Tagen schon reichlich verschlossen und grimmig wirkte, zeigt keinerlei Begeisterung für dieses Unternehmen. Auf ihrer Reise kommen sie an einem alten Atomkraftwerk vorbei, das kurz vor seinem Abriss steht und von Atomingenieuren wimmelt, die das Kraftwerk nach Restverstrahlungen untersuchen. Die Turtles und ihre Freunde fahren daran vorbei und setzen ihren Weg zu einem nahen See namens Norwa Takagi (indianisch: "Der See des Verlorenen Stammes") fort, nicht ahnend, dass eine seltsame Gestalt ihrem Floß unter Wasser schwimmend folgt.


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Eine Besucherin aus einer anderen Welt

Am Ufer des Sees schlagen die sechs Freunde ihr Lager auf und vergnügen sich am Lagerfeuer, nur Leonardo hält sich nach wie vor abseits und grübelt vor sich hin. Als April ihn darauf anspricht, platzt er endlich mit dem Grund für seine derzeitige brütende Laune heraus und gesteht, dass er sich schwere Vorwürfe macht, weil er bei ihrem letzten Kampf gegen den Shredder nicht in der Lage gewesen war, seine Familie zu beschützen. Doch dann bringt ihn etwas vollkommen Unerwartetes aus seiner Haderei mit dem Schicksal: Aus den Wassern des Sees erhebt sich nämlich eine seltsame, weibliche Gestalt, wankt ans Ufer zum Lager der Freunde und bricht vor ihren Füßen zusammen. Als die Freunde sie untersuchen, stellen sie fest, dass der Körper der Meerfrau mit radioaktiven Verbrennungen übersät ist, und sie versuchen, Wiederbelebungsmaßnahmen einzuleiten. Doch dann tauchen noch mehrere männliche Meermenschen aus dem See auf, und in der Annahme, dass sie ihrem Weibchen etwas antun wollen, greifen sie die Gruppe an und ziehen die Turtles in die Tiefen des Sees hinab.


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Die Meerfrau erzählt ihre Geschichte

Als Casey sich noch verzweifelt fragt, was in dieser Situation zu tun ist, und die Turtles unterwasser mit ihren Gegnern kämpfen, steht April auf einmal stocksteif da und beginnt wie in Trance eine Geschichte zu rezitieren. Die Meerfrau hat mit ihr telepathischen Kontakt aufgenommen und erzählt durch Aprils Mund von der Geschichte ihres Volkes, das einst Sklaven von Y'Lyntius war und sich nach der Vernichtung des Reiches auf dem (damals noch unbewohnten) amerikanischen Festland eine neue Heimat errichtet hatten, bis die Ausbreitung der menschlichen Zivilisation weiter um sich griff und damit ihren Lebensraum unerbittlich einschränkte. Nun sind von den Meermenschen nur noch fünf übrig, und obwohl die Meerfrau noch ein Gelege von Eiern hat legen können und alles tut, um sie zu schützen, ist die ohnehin schmale Zukunft ihres Volkes aufs Äußerste gefährdet. In den telepathischen Bildern nämlich, die die Meerfrau ihr vermittelt, erfährt April, dass das Gelege, nun kurz vorm Schlupf, sich direkt im Fluss vor dem stillgelegten Atomkraftwerk befindet und Gefahr läuft, von einer Flut radioatkiv verseuchten Wassers, das aus einem lecken Lager an einem Seitenarm des Flusses kommt, überschwemmt und vernichtet zu werden. Mit diesem letzten, verzweifelten Hilferuf stirbt die Meerfrau in Aprils und Caseys Armen, und als die Männchen den Tod ihrer Gefährtin spüren, brechen sie den Kampf augenblicklich ab, bergen ihre Leiche und betten sie im See zur letzten Ruhe, ehe sie sich schweigend zurückziehen.


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Schlamperei mit bedrohlichen Folgen

Alarmiert von den Visionen, die April von der Meerfrau bekommen hat, kehren die Freunde zum Kraftwerk zurück, wo sie schnell feststellen, dass die Aufräumarbeiten am Reaktor schlampig ausgeführt wurden: Zwar ist das Kraftwerk selbst sauber, doch die Randzonen wurden nur liederlich überprüft, und das Lager für die Abfallstoffe, welches April in der Vision gesehen hat, leckt bereits radioaktives Wasser und steht dazu noch kurz davor, vollends zu bersten. Zwar riegelt ein Betondamm den Seitenarm von der Stelle ab, wo die letzten Eier der Meermenschen liegen, doch auch dieser ist äußerst brüchig und würde einer plötzlichen Flut radioaktiven Wassers nicht lange standhalten. Daher heckt Donatello einen waghalsigen Plan aus: Da die Sprengung der Kühltürme kurz bevorsteht, beschließt er, die Sprengladungen im Turm, der dem Seitenarm am nächsten steht, so umzustellen, dass er nicht wie vorgesehen in sich zusammenfallen, sondern in den Nebenfluss stürzen und damit einen neuen Damm bilden soll.


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Ein rabiates Hindernis

Während Casey, Leonardo, Raphael und Michelangelo im Kraftwerk ein kleines Ablenkungsmanöver einleiten, begibt sich Donatello zum anvisierten Kühlturm und stellt die darin angebrachten Sprengladungen neu ein. Doch kaum hat er den Turm nach Aktivierung der Zeitzünder verlassen, sieht er sich einem rabiaten Sprengingenieur gegenüber, der ihn für einen verkleideten Umweltschützer hält und angreift. Donatello sieht sich gezwungen, den Mann mit seinem Bo außer Gefecht zu setzen, und mithilfe von Leonardo kann er diesen rechtzeitig aus der Gefahrenzone schaffen, bevor die Ladungen hochgehen und den Turm wie geplant in den Nebenfluss stürzen lassen. Als der Ingenieur noch über dieses vermeintliche Fiasko jammert, kommt dessen Vorgesetzter hinzu, der schnell die Schlamperei bei den Aufräumarbeiten aufdeckt und seinem Untergebenen eine entsprechende Rüge dafür erteilt, dass die "Umweltschützer" mit dieser Aktion wesentlich bessere Arbeit geleistet haben als seine eigenen Leute.


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Eine neue Hoffnung ist geboren

Nach getaner Arbeit setzen die sechs Freunde ihre Floßfahrt fort, fragen sich aber, ob ihre Aktion wirklich zum Überleben der Meermenschen hat beitragen können. Doch während ihre Unwissenheit sie ins Grübeln bringt, schlüpfen tief am Grund des Flusses die Meermenschenlarven aus ihren Eiern und schwimmen, der großen Gefahr entronnen, einer nun weitaus hoffnungsvolleren Zukunft entgegen.

Zitate Bearbeiten

  • [Eine Eule ruft]
    April: [verängstigt] Was ... was ist das?
    Casey: [lacht] Nur eine Schleiereule. Nichts, was einem Angst machen könnte. [fährt mit dem Staken des Floßes fort]
    April: [leise zu Donatello] Manchmal ... manchmal kann Casey so cool sein, wie gerade jetzt. Konzentriert, erwachsen ... sogar gereift!
    [Gerade da rülpst Casey lautstark in die Nacht hinaus]
    Donatello: Was hast du gerade gesagt?
  • Donatello: Ach ja, Atomkraftwerke. Einstmals als die Zukunft der Energie gepriesen, aber seitdem zu den Purple Dragons der Energieproduktion geworden. Schwer aufzuräumen und noch schwerer loszuwerden. Aber es sieht so aus, als wären die Kühltürme bereits zur Sprengung vorbereitet worden, also ist das ein Kraftwerk, um das wir uns keine Sorgen mehr zu machen brauchen. Irgendwelche Fragen, Klasse?
  • April: Bist du in Ordnung, Leo? Ich weiß, dass dir irgendwas Sorgen macht.
    Leonardo: Ja, ich ... ich weiß nicht. - Nun, ich ... ich glaube, doch. Es ist - ich kann nicht aufhören, an unseren letzten Kampf gegen den Shredder zu denken, und dass der einzige Weg, ihn zu schlagen, darin bestand, uns selbst in die Luft zu jagen. Ich konnte meine Brüder - meinen Meister - nicht beschützen! Ich fühle mich wie ein kompletter Versager! Und ganz egal, wie ich versuche, das alles zu begründen - zu rechtfertigen! -, läuft es immer darauf hinaus, dass ich nicht gut genug war!
  • Meerfrau: Die Verantwortung, sich um die wenigen verbliebenen Eier zu kümmern, war nun auf ich gefallen ... unsere letzte Generation ... unsere letzte Hoffnung. Sie klammern sich ans Leben, aber nur gerade so. Ich tue alles, was ich kann, aber ich fürchte, es ist nicht genug! Ich bin nur eine, und ich bin so müde ... so müde ... so müde ...
  • Ingenieur: Das waren umweltschützende Gutmenschen, Sir! Wir müssen ihnen nach und sie dafür bezahlen lassen!
    [Der Chefingenieur überprüft den Nebenfluss, und sein Geigezähler schlägt aus]
    Chef-Ingenieur: Machen Sie Witze?! Wer das getan hat, hat uns einen Gefallen getan. Das ganze Areal ist kontaminiert! Wir müssen sofort eine Mannschaft herbekommen und das hier beseitigen! Warum wurde dieses Gebiet nicht überprüft? Wer immer auch den Turm umgestürzt hat, hat eine Menge Leben gerettet - eine ganze Menge Leben!
  • Donatello: Also, denkst du, wir haben da was ausrichten können, April? Haben wir wirklich die letzten Meermenschen von Y'Lyntius retten können?
    April: Nun, Donnie, ich habe keine Ahnung. Ich glaube, dass wir es nie wissen werden.

TriviaBearbeiten

  • Diese Episode ist eine Reproduktion der Mirage Comics-Geschichte aus TMNT Vol.1 #28, allerdings mit einem erweiterten und wesentlich positiveren Ende.

Vorkommende Charaktere Bearbeiten

Feinde
Schauplätze
  • Fluss nahe der Jones-Farm, Northampton
  • das Ufer des Sees Norwa Takagi
  • ein stillgeleges Atomkraftwerk
  • Y'Lyntius (in Rückblende)
 

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