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Zurück zur Episodenliste The Entity Below („Die Wesenheit in der Tiefe“) ist die 86. Folge der 2003 Teenage Mutant Ninja Turtles Serie und die 16. Folge der dritten Staffel.

IntrotextBearbeiten

[Im Weltall innerhalb des irdischen Sonnensystems ordnen sich die Planeten allmählich in einer Reihe mit der Sonne ein]
Erzmagier: Seit Tausenden von Jahren haben wir auf diesen Tag gewartet: Die vollkommene Angleichung der Planeten unseres Sonnensystems. Und mit diesem himmlischen Ereignissen wurde der Energiefunken in unseren lang inaktiven Kristallen erneuert.
[Auf der Oberfläche des Pluto leuchten, kaum dass die Ausrichtung der Planeten vollendet ist, eine ganze Reihe von Kristallen auf, und ein Energiestrahl zieht vom Pluto durch die gesamte Planetenkette bis hin zur Erde, hinunter nach Manhattan und durch die Erdoberfläche hunter bis zum Kristallmond der unterirdischen Stadt, der daraufhin hell zu strahlen beginnt.]
Erzmagier: Es gibt jene, die befürchten, dass diese Angleichung unvergleichliche Katastrophen auf die Erde bringt.
[Vom neu erhellten Kristallmond wird ein weiterer Lichtstrahl auf ein Gebäude außerhalb der unterirdischen Stadt geworfen und trifft dort auf einen großen Kristallbrocken, der den Strahl bricht und in verschiedene Richtungen reflektiert. Im Turm des Einsiedlers, der von den Turtles 'auf Eis' gelegt wurde, gehen auf einmal alle Türen auf, und ein Lichtstrahl fällt in die Kammer und wird dort auf das ebenfalls in Kristall eingehüllte Volk des Einsiedlers reflektiert - einschließlich des Einsiedlers selbst, dessen Augen unheilvoll zu glühen beginnen.]
Erzmagier: Es ist aber nicht die planetare Ausrichtung, die die menschliche Rasse fürchten sollte ... Es ist das, was die Ausrichtung erweckt hat.

Handlung Bearbeiten

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Beunruhigende Entwicklungen aus den Tiefen der Erde

In ihrem Zuhause versucht Donatello, seinen Brüdern anhand einer Grapefruit und einigen Donuts den Ablauf der planetaren Konjunktion, die sich zurzeit innerhalb des Sonnensystems abspielt, zu demonstrieren (ein Versuch, den Michelangelo mit heißhungrigem Desinteresse quittiert), als unerklärlicherweise die Erde aufs Heftigste zu beben beginnt. In den Nachrichten bekommen die Turtles gerade noch mit, wie gerade von einer massiven tektonischen Aktivität inmitten des Atlantiks berichtet wird, bei der eine größere Landmasse vom Meeresgrund an die Oberfläche geschoben wird, und dass dieses plötzliche, unnatürliche Vorkommnis eine Reihe von ökologischen Katastrophen - Stürme, Flutwellen etc. - hervorzurufen droht. Dann fällt zu allem Überfluss auch noch der Strom aus, und die Turtles sitzen vollständig im Dunkeln.


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Ein weiteres Rätsel ist zu lüften

Dann aber beginnen die Vier in der plötzlichen Dunkelheit etwas Seltsames zu bemerken: Die seltsamen Energiekristalle, die sie in ihrem Versteck und der rätselhaften Stadt in der Tiefe gefunden haben und die eigentlich keine Energie mehr innehaben sollten, strahlen wieder auf, und zwar stärker als je zuvor. Donatello vermutet einen Zusammenhang mit dem Kristallmond in der unterirdischen Stadt, und daraufhin reisen die Turtles mit dem Turtle Tunneler zurück in die Tiefe, um diesen Vorgängen auf den Grund zu gehen.


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Die Lavawächter greifen an

Als die Turtles nach einer tumultreichen Fahrt in der Stadt ankommen, finden sie sie zu ihrer immensen Überraschung zu neuem Leben erwacht und voller Aktivität vor. Von einem Gebäude vom anderen Ende der Stadt hören sie einen seltsamen, vielstimmigen Singsang und beschließen, sich dorthin zu begeben. Doch ihre Anwesenheit wird bemerkt, und zwar von niemandem als dem scheinbar verrückten Einsiedler, dem die Turtles bei ihrem ersten Abenteuer in der Stadt begegnet waren. Dieser beginnt Abwehrmaßnahmen einzuleiten, und kurz darauf werden die Turtles, die sich schon inmitten der Stadt befinden, plötzlich von Wesen aus purer Lava angegriffen. Gegenwehr erweist sich schnell als sinnlos, und die Turtles versuchen den Rückzug anzutreten, doch mit einem Mal werden sie auch von der Stadtbevölkerung, die sie bis dahin vollkommen ignoriert hat, verfolgt.


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Finstere Pläne kommen ans Licht

Am Ende landen die Turtles in einer Sackgasse, und durch eine Falltür in derselben direkt in einer Gefängniszelle. Dort werden sie vom "Einsiedler" aufgesucht, der sich als ein viel kälterer und berechnender Gegner vorstellt, als sie ihn in Erinnerung haben. Dieser bestätigt ihre Vermutungen, dass die wiederhergestellte Energie des Mondkristalls für die nahende Katastrophe auf der Erdoberfläche verantwortlich ist - mehr noch: Dass sein Volk, das er Y'Lyntianer nennt, diese Ereignisse sogar aktiv herbeiführen, um wieder an der Erdoberfläche zu leben und die Herrschaft über die Erde übernehmen zu können!


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Eine unerwartete Verbündete

Nachdem ihr Feind sie in der Zelle allein lässt, versuchen die Turtles ihr Möglichstes, um diesen zerstörerischen Plan zu verhindern, doch selbst mit all ihrem Geschick finden sie aus eigener Kraft keinen Weg aus der Falle heraus. Da aber wird plötzlich ein Loch in die Zellenwand geblasen, und eine y'lyntianische Frau winkt sie durch. Ohne eine Alternative in Sicht folgen die Turtles ihrer Helferin, die sich ihnen als Versallia vorstellt, in die Gänge tief unter der Stadt zu einem Archiv, in der sie ihnen die Geschichte ihres Volkes erklärt: Wie die Y'Lyntianer einst dank der energiespeichernden Kristalle zur fortschrittlichsten Zivilisation auf der Erde wurde, dann aber der Korruption und der Dekadenz verfiel, und wie der Aufstand der freien Menschen und der Sklaven, die die Y'Lyntianer unter ihre Knute gezwungen hatten, ihre alte Heimat im Meer versinken ließ; wie diese Stadt gegründet wurde und sich die Einwohner - bis auf den "Einsiedler", dem Erzmagier und Herrscher der Kolonie - in Tiefschlaf versetzen ließen, als die Kraft des Kristallmondes im Lauf der Jahrtausende langsam zu versiegen begann. Versallia gehört zu den wenigen Y'Lyntianern, die sich gegen den Machthunger ihres eigenen Volkes stellt, und zusammen kommen die Fünf zum Entschluss, die Geschichte von Y'Lyntius zu benutzen, um die Wiederauferstehung von Y'Lyntius und die damit verbundene Gefahr für das Ökosystem der Erde zu verhindern.


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Die Geschichte wiederholt sich

Im Anschluss an ihre Erläuterungen führt Versallia die Turtles in eine Waffenkammer, wo sie sie mit Rüstungen und Waffen ausstattet, die gegen die Lavamonster gefeit sind, und besorgt ihnen einen Kristall, mit dem sie dieselbe fatale Energierückkopplung herbeiführen wollen, die einst Y'Lyntius vernichtete. Mit dem Kristall in der Hand steigt Leonardo allein zur Spitze der Sternenkammer auf, während die anderen Turtles sich als Ablenkungstruppe durch den Haupteingang begeben. Zwar stellen sich ihnen die Lavageister entgegen, doch dank der Gaben und Instruktionen Versallias können sich die Turtles erfolgreich zur Sternenkammer emporkämpfen. Dort angekommen, zerbricht Leonardo den Kristall, den der Erzmagier und der Hohe Rat als Fokus der Energie des Kristallmondes benutzen, und löst damit die erhoffte Kettenreaktion aus.


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Ein Abschied und eine neue Reise

Den Turtles gelingt es, mit Versallias Hilfe und im letzten Moment der Vernichtung zu entkommen, doch der Kristallmond fällt von der Höhlendecke und versinkt im Lavasee rings um die Stadt, ebenso wie Neu-Y'Lyntius selbst. Nachdem Versallia die Zerstörung ihrer Heimat halbwegs verwunden hat, macht sie sich auf die Reise, um andere y'lyntianische Kolonien ausfindig zu machen, von denen sie gehört hat, und die Turtles machen sich - diesmal zum endgültig letzten Mal - wieder auf den Weg von der Tiefe zurück an die Oberwelt.

Zitate Bearbeiten

  • Donatello: Es ist eigentlich ganz einfach zu verstehen. Die Längsspannweite der verbliebenen acht Planeten, des Mondes und der Sonne erreicht ihren Höhepunkt innerhalb eines geometrischen Sektor von 14 Grad, um eine große planetare Ausrichtung mit der Erde zu bilden. Also, diese Grapefruit ist die Sonne, kapiert? Und die Erde ist der dritte Donut von ... Hey! Was ist mit der Erde passiert?!
    [Von Michelangelo ist ein lautes Schmatzen zu hören, und die anderen gucken ihn an]
    Michelangelo: Was denn?
    Raphael: [verpasst ihm einen Knuff in den Rückenpanzer] Schalenhirn!
  • [Die Turtles betrachten den neu aufleuchtenden Kristallsplitter in ihrem Versteck]
    Donatello: Unmöglich. Dieser Kristall war vollkommen ausgebrannt.
    Leonardo: Jetzt nicht mehr. Er scheint überladen zu sein.
    Raphael: Warum?
    Donatello: Ich hab keine Ahnung. Es könnte was mit der Ausrichtung zu tun haben, oder ...
    [Erneut wird ein Schmatzen hörbar, und die Turtles drehen sich zu Michelangelo um, der gerade einen weiteren Donut aus Donatellos Modell verputzt hat]
    Michelangelo: [schulterzuckend] Was denn? Es ist Pluto. Wen schert schon der Pluto?
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    Das wahre Gesicht des Erzmagiers

    [Die Turtles sind in der Gefängniszelle gefangen]
    Michelangelo: Und daher frage ich: Warum kommen wir immer wieder hierher zurück??
    Erzmagier: [tritt aus der Dunkelheit jenseits der Zellentür] Genau dieselbe Frage habe ich mir auch gestellt. [...] Ihr hättet nie zurückkehren sollen!
    Michelangelo: [ironisch] Genau das habe ich ihnen gesagt! Aber hören die jemals auf mich? Nööö!
  • Erzmagier: Armselige Kreaturen. Dies liegt weit jenseits eurer Kontrolle. Nach zehntausend Jahren voller neuer Morgendämmerungen für mein Volk werden die Y'Lyntianer erneut herrschen.
    Leonardo: "Dein Volk"? Du sagtest uns, du wärst der einzige Überlebende deiner Art ... dass du friedfertig wärst. Warum all diese Lügen?
    Erzmagier: Zu der Zeit war meine Macht begrenzt. Ich brauchte eure Hilfe, um meine Stadt zu erhalten, also sagte ich euch, was ich sagen musste.
    Donatello: Ich verstehe das nicht. Was ist es, was ihr ... Y'Lyntianer zu tun versucht?
    Erzmagier: Die Welt neu zu formen ... so wie sie einstmals war. [wendet sich zum Gehen]
    Leonardo: Wir werden das nicht zulassen!
    Erzmagier: Es passiert bereits. Es gibt gar nichts, was ihr machen könnt. Ihr werdet die ersten Sklaven einer neuen Weltordnung sein!
  • Versallia: Kommt mit mir, wenn ihr leben wollt!
    Michelangelo: Ich möchte leben! Wie steht's mit euch Jungs? Wollt ihr leben?
  • Leonardo: Also, wer bist du? Und warum hilfst du uns?
    Raphael: Yeah! Bist du nicht einer von denen? [...]
    Versallia: Mein Name ist Versallia. Ich bin eine Y'Lyntianerin, aber ich bin nicht wie die anderen.
  • Versallia: [vollendet die Geschichte ihres Volkes] ... und die sagenhafte Insel Y'Lyntius versank in den Fluten des Meeres.
    Michelangelo: Einen Moment mal! "Die sagenhafte Insel Y'Lyntius"?? Soll das heißen, Y'Lyntius ist in Wirklichkeit ...
    Donatello: Atlantis!! Natürlich! Warum habe ich das nicht gleich kapiert? Ihr Typen stammt aus der verlorenen Stadt Atlantis!
  • Leonardo: Wow! Y'Lyntianische Rüstungen. Stürme niemals die Sternenkammer ohne sie.
  • Michelangelo: Rollt den roten Teppich aus und packt das Knochenporzellan aus! Ihr habt Gesellschaft!
    Erzmagier: Ihr wagt es, die Sternenkammer zu entweihen!? Ihr Narren! Ihr seid meiner Macht nicht gewachsen.
    Donatello: Das wissen wir! Deshalb sind wir nicht hier, um dich zu bekämpfen.
    Michelangelo: Ja! Wir sind hier, um dich abzulenken!
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    Der Verlust einer Heimat

    Leonardo: Das war knapp ... aber wir haben's geschafft.
    Versallia: Die Welt ist sicher, aber ... ich habe alles verloren, was ich gekannt habe. [weint]
  • Donatello: Was soll aus dir werden, Versallia?
    Versallia: Vor langer Zeit hörte ich von anderen unterirdischen Städten, in denen Y'Lyntianer wie ich vor dem dunklen Imperium geflüchtet sind. Ich hoffe, sie zu finden.
    Donatello: Nun, wenn du jemals nach oben kommst, dann besuch uns mal!
    Versallia: Lebt wohl, meine Freunde. Und eine sichere Reise. [geht]
  • Leonardo: Kommt schon. Zurück zum Tunnelgräber und dann nichts wie weg.
    Raphael: Und Mikey - du sitzt diesmal nicht am Steuer!
    Michelangelo: Mich ans Steuer zu lassen, ist das Wenigste, was ihr mir dafür schuldig seid, dass ihr mich wieder hier in diese Gruselkaverne geschleppt hat!
    Raphael: Ach, halt den Schnabel, Mikey.
    Leonardo: Und sieh es mal von der positiven Seite: Wir werden nie wieder hierher zurückkommen müssen.
    Michelangelo: Yeah! Das hast du beim letzten Mal auch gesagt! Und beim Mal davor, und beim Mal davor. Und beim Mal davor. Und beim Mal davor! [fängt sich eine Kopfnuss ein]

TriviaBearbeiten

Vorkommende Charaktere Bearbeiten

Neutrale Charaktere
 

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