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The Weird World of Wyrm ("Wyrms verrückte Welt") ist die 81. Folge der 2012 Animationsserie und die dritte Folge der vierten Staffel.

HandlungBearbeiten

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Rettungsmission im All

Noch immer hält die Jagd der Turtles auf die Triceratonier im All an, und selbst die Bemühungen ihres Gastgebers Professor Honeycutt, ihnen das Leben so angenehm wie möglich an Bord seines Schiffes zu machen - sei es auch mit einer Kampfsimulation mit soliden Hologrammen, in welcher die Turtles Chris Bradford und dessen Alter Egos Dogpound und Rahzar so richtig fertigmachen dürfen -, kann die Sorgen seiner irdischen Freunde, dass sie die Spur der Triceratonier verloren haben, nicht vollständig überspielen. Gerade in diesem Moment unterbicht ein Alarm ihre düsteren Gedanken: Vor ihnen treibt ein entzwei gebrochenes Schiff im Vakuum, von dem ein Notsignal gesendet wird.


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Zombie Attack!

Die Turtles, April und Casey beschließen, das Wrack nach Überlebenden abzusuchen, steigen in ihre Raumanzüge und begeben sich an Bord des Schiffes. Doch von der Crew finden sie nur noch deren Leichen vor, und Casey entdeckt einen seltsam leuchtenden Würfel. Kaum aber hat er ihn in die Hand genommen, werden sie von der Crew umringt, die sich samt und sonders in eine Horde von lebenden Toten verwandelt hat; sie können sich jedoch den Weg freikämpfen und durchgeschüttelt, aber wohlbehalten zurück an Bord des Schiffes retten. Dort identifiziert Honeycutt den Würfel, den Casey gefunden hat, als einen Hyperkubus, ein Schlüssel zu einer Fünften Dimension, der Heimat zahlreicher extradimensionaler Wesenheiten. Er beschließt, den Kubus sicher wegzuschließen, muss ihn aber Casey, der sich merkwürdigerweise heftig weigert, ihn wegzugeben, regelrecht aus den Händen reißen.


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Meet the Wyrm

Als die Turtles sich später eine Aufzeichnung der alten Cartoonshow Chris Bradford's 2 Ruff Krew ansehen, schleicht Casey sich heimlich in die Sektion des Schiffes, in dem der Fugitoid den Würfel untergebracht hat. Wie unter einem Zwang hantiert er mit dem Kubus herum und öffnet ihn schließlich; heraus quillt eine Rauchwolke mit Augen, die sich vor Casey - und den Turtles, April und Honeycutt, die Caseys Verschwinden zu spät bemerkt haben - zu einer grotesken, lauthalsigen Gestalt namens Wyrm zusammensetzt. Wyrm erklärt ihnen, dass es seine Aufgabe sei, Freude im Universum zu verbreiten, und bietet ihnen daher drei Wünsche an, die er ihnen erfüllen könnte - bzw. zwei, da Casey den ersten davon mit der Belebung der Astrozombies bereits verschleudert hat.


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Der neueste Genius des Universums

Nachdem Wyrm ihnen die Regeln erklärt hat, die mit der Erfüllung dieser Wünsche einhergehen, beginnen die Turtles & Co. sich zu beraten, was sie damit alles bewerkstelligen könnten. Als Casey einen etwas zu egozentrischen Vorschlag macht, platzt Donatello derart der Kragen, dass er versehentlich mit dem Wunsch herausrückt, dass Casey nicht mehr so ein Spatzenhirn sein soll; dieser Wunsch geht prompt in Erfüllung und verwandelt Casey in ein hyperintelligentes, allwissendes Wesen. Da sie nun nur noch einen Wunsch übrig haben, beschließen die Turtles, die letzte Auswahl extrem sorgfältig zu treffen.


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Meuterei auf der Wyrmy

Das aber scheint gar nicht in Wyrms Absichten zu passen; er verschwindet, und gleich im nächsten Augenblick kollidiert das Schiff mit einem Hindernis. Beim Nachsehen müssen die Freunde feststellen, dass sie irgendwie sowohl außerhalb als auch innerhalb des Hyperkubus gefangen gesetzt worden sind. Dann identifiziert Honeycutt ihren Quälgeist als einen der drei legendären Schöpfer des Chaos, allmächtigen kosmischen Wesenheiten, welche vor langer Zeit in Hyperkubi eingesperrt wurden, um das Universum vor ihren Eskapaden zu schützen; eine Erfüllung aller drei Wünsche würde die Befreiung von Wyrm und damit totales Chaos für die gesamte Schöpfung bedeuten. Als sich die Turtles nach diesen Neuigkeiten weigern, einen Wunsch auszusprechen, macht Wyrm sie mithilfe seiner Kräfte mühelos fertig, ohne dass die Turtles selbst ihm irgendwie beikommen können. Darüber wird Raphael schließlich vor Frust so zornig, dass er sich prompt eine Superwaffe gegen Wyrm wünscht. Er bekommt zwar das Verlangte, doch die Waffe wird von Wyrms Regeln zu seinen Wünschen unwirksam gemacht und der dritte Wunsch damit vergeudet.


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Partner im kosmischen Chaos?

Zur Feier seiner Befreiung beginnt Wyrm damit, ganze Planeten und Sternensysteme willkürlich auszuradieren. Die Turtles versuchen ihn daran zu hindern, sind ihm aber nach wie vor chancenlos ausgeliefert. Zu allem Überfluss scheint Casey trotz seiner neuen Hyperintelligenz keine andere Lösung zu sehen, diesem Problem beizukommen, als sich Wyrm anzuschließen! Daraufhin verleiht der begeisterte Wyrm Casey auf dessen Ratschlag hin die Macht, einen weiteren Wunsch auszusprechen, um die Turtles endgültig zu aus dem Weg zu schaffen. Aber zu Wyrms Entsetzen wünscht sich Casey, dass alles so kommen soll, als hätten sie den Hyperkubus gar nicht erst gefunden; und obwohl Wyrm sich verzweifelt dagegen sträubt, ist der Wunsch legitim und muss daher erfüllt werden.


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Und alles wieder nochmal von vorne...

Und so dreht sich die Zeit wieder bis kurz vor dem Augenblick zurück, wo Casey im Wrack des Raumschiffs seinen Wunsch nach etwas mehr Aufregung auszusprechen beginnt. Geleitet von einem Déjà-vu kann April ihn jedoch daran hindern, diesen voll auszusprechen, und so bleibt der Kubus unentdeckt. Als die Turtles und ihre Freunde das Wrack verlassen, um zu Honeycutts Schiff zurückzukehren, kann der hilflos im Kubus gefangene Wyrm nur noch verzweifelt seiner entgangenen Befreiung nachtrauern...

ZitateBearbeiten

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    Drei zum Preis von einem

    Chris Bradford: Chris Bradford-Tatsache Nummer 48: Chris Bradford trägt stets vier Massenvernichtungswaffen mit sich herum: Seine Arme und seine Beine.
  • April: So unheimlich. Es ist wie ein Horrorfilm, der zum Leben erwachen will. Ich brauche keine psychischen Fähigkeiten, um ein verdammt mieses Gefühl bei diesem Ort zu bekommen.
    Casey: Ich hab' auch ein mieses Gefühl. Das hier ist total langweilig! Ich wünschte, es würde was Unlangweiliges passieren!
  • Michelangelo: Mein Hirn kriegst du nicht, Zombie!
    Raphael: Das würde helfen, wenn du welches hättest!
  • Chris Bradford: Wir haben keine Feinde zum Vernichten mehr, und keiner von ihnen war Fake Master. Was sollten wir tun, Felicia?
    [Bradford und Felicia küssen sich, doch dann stutzt Bradford und wendet sich angewidert ab]
    Bradford: Du hast... Männeratem.
    Felicia: [kichert] Oh Chris, du bist so taff. [stößt ihn von sich; ihre Stimme verwandelt sich in eine männliche Stimme] Und irgendwie blöd. ["Felicia" reißt sich die Gummihaut runter] Ich war es die ganze Zeit über - Fake Master!! [gluckst triumphierend]
    Bradford: Felicia?!? Drei Jahre lang habe ich einen Gummianzug geliebt! NEIIIIIIIIIN!!!

ProduktionsfehlerBearbeiten

  • In der Szene, wo die Turtles und April sich die 2 Ruff Krew-Show ansehen, sieht man an der Wand rechts hinter Raphael zuerst gar nichts. In der folgenden Nahaufnahme von Raphael aber erscheinen auf einmal einige Bilder des Fugitoiden an der Wand. (Siehe auch Trivia)

TriviaBearbeiten

  • Die Handlung dieser Episode ist eine Wiederaufarbeitung der Folge "Meet the Wigglenog" der Serie Super Robot Monkey Team Hyperforce Go!.
  • Die Serie Chris Bradford's 2 Ruff Krew persifliert die US-amerikanische Cartoonserie Chuck Norris: Karate Kommandos aus dem Jahr 1986, in welcher Chuck Norris (Chris Bradfords Vorlage) als Cartoonfigur (und deren eigener Synchronsprecher) auftritt. Desgleichen ist ein humorvoller Verweis auf die Ulk-Webpage Chuck Norris Facts in der Hologramm-Kampfsimultationsszene enthalten (siehe auch Zitate).
  • Fake Master aus 2 Ruff Krew ist eine Parodie auf Zartan, eine Figur aus der Spielzeugfranchise G.I. Joe, die dort seinerseits ein Meister der Tarnung und Verkleidung ist, und dessen Verkleidung als Felicia auf die Figur Natalie Poole aus der Spielzeugfranchise Action Man.
  • Die Mutation, die Casey in eine blauhäutige, hyperintelligente Version seiner selbst verwandelt, ist eine Anspielung an die Figur Dr. Manhattan aus dem Graphic Novel Watchmen von Alan Moore und Dave Gibbons.
  • Bei einer Nahaufnahme von Raphael während der Szene, wo er über Michelangelos frühere Leidenschaft für Bradford lästert, sieht man an der Wand hinter ihm einige Bilder vom Fugitoiden, die farblich voneinander variieren (siehe auch Produktionsfehler). Diese sind eine Hommage an den Künstler Andy Warhol und dessen Pop Art-Interpretation eines Marylin Monroe-Bilds, welches zu einem seiner berühmtesten Werke zählt.
  • Die Opernmusik, die während Wyrms kosmischen Amoklauf ertönt, ist Pjotr Tschaikowskis Ouverture solennelle „1812“ op. 49.

Vorkommende CharaktereBearbeiten

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