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TMNT Vol. 1 #34

Toitle Anxiety (wörtl.: "Schildkrötte-Furcht") ist eine Geschichte aus der Teenage Mutant Ninja Turtles-Comicserie von den Mirage Studios.

Details Bearbeiten

  • Erstveröffentlichung: September 1990
  • Ausgabe: TMNT Vol.1 #34
  • Story und Zeichnungen: Rich Hedden & Tom McWeeney

KontinuitätBearbeiten

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Vorkommende CharaktereBearbeiten

InhaltBearbeiten

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So fing alles an...

Die Geschichte beginnt damit, dass ein unglückseliger Mafia-Handlanger namens Joey von Guido, seinem Onkel und Boss, ziemlich rau darüber befragt wird, wass mit seiner letzten Lieferung passiert ist. Verzweifelt versucht der arme Joey, ihm zu erklären, was da passiert ist: Als er auf dem Weg war, um die Lieferung bei ihm vorbeizubringen, hüpfte ihm plötzlich eine riesige, menschenähnliche Schildkröte (Raphael) auf das Dach des Lieferwagens und jagte ihm solch einen Schrecken ein, dass er den Wagen spontan anhielt. Er schoß mit seiner Pistole durch das Dach nach dem "Toitle", doch dieser war der Gefahr bereits ausgewichen und schaltete dann Joey mit dem stumpfen Ende seiner Waffe gegen den Hinterkopf aus, bevor er und einige andere (Leonardo, Michelangelo und Donatello) sich den Wagen unter den Nagel gerissen haben.


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Einschlag!

Natürlich glauben Onkel Guido und seine Schläger kein einzelnes Wort dieser Geschichte und auch nicht daran, dass Joey diese Ladung sich nicht unter den eigenen Nagel gerissen hat. Doch dann brechen plötzlich die Turtles mitsamt dem konfiszierten Wagen in das Lagerhaus, in dem die Befragung stattfindet, und greifen die Mafiosi an. Bei ihrem Anblick erleidet Guido vor lauter Schock einen tödlichen Herzanfall, bricht direkt über Joey zusammen und nagelt ihn mit seinem massiven Gewicht am Boden fest. Guidos Zigarre und ausgelaufenes Benzin lassen ein Feuer im Gebäude ausbrechen; und mit äußerster Anstrengung können die Turtles Joey unter der Leiche seines Onkels hervorziehen und ihn in Sicherheit bringen, bevor die Lagerhalle in die Luft fliegt. Die Turtles verschwinden in der Kanalisation, bevor die Polizei auftaucht und Joey aufliest; seine Beteuerungen, dass die "Toitles" daran schuld waren, veranlassen die Polizisten jedoch nur, ihn für einen Verrückten zu halten.


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Des Wahnsinns fette Beute

Einige Zeit später hat sich Joeys Wut auf die Turtles zu einer fanatischen Hassfurcht gesteigert, die ihn überall "Toitles" sehen lässt. Das wird so kritisch, dass sein behandelnder Arzt aus dem Irrenhaus, in dem er einsitzt, Dr. Fritz, ihm eine Schocktherapie verschreibt. Am selben Abend jedoch, als er schon zuhause ist, wird Dr. Fritz von seinen Angestellten angerufen: Joey hat die Wärter ausgetrickst und ist aus der Klinik entkommen.


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Rise of the Turtlenator!

Doch mit der Flucht wird gar nichts besser für Joey, denn er beginnt in seiner Psychose statt Menschen überall "Toitles" zu sehen! Dadurch fällt er der Polizei auf und wird von ihr in einer Hintergasse in die Enge getrieben. Mit der Wut der Verzweiflung hält Joey die Beamten mit geworfenen Mülleimern einen Augenblick lang auf Distanz, klettert über einen nahen Zaun und versteckt sich kurz in einem Kanalschacht, bis die Beamten auf der Suche nach ihm verschwunden sind. Die Verfolgung durch diese "Toitles" lassen in Joey den Entschluss keimen, Gewalt mit Gewalt zu begegnen. So überfällt er kurz danach einen Militaria-Discountladen ("Soldiers of Discount") und stattet sich dort mit schwerer Bewaffnung aus.


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Überraschung!

Bald schon beunruhigen mehrere wahllose Morde, die von "Ich hasse Toitles"-Graffities begleitet werden, die Öffentlichkeit und heizen die Meinungen in den Medien an, unter anderem auch in der Diskussionshow Tough Talk, die sich auch die Turtles und Splinter eines Abends in ihrem Versteck ansehen. Splinter befürchtet zu Recht, dass die Aktionen dieses Wahnsinnigen ihnen gelten, und er vermutet, dass er deswegen noch nicht gefasst werden konnte, weil er die Kanalisation als Versteck benutzt. Gerade aber als Leonardo ihn fragt, dass sie eigentlich hier sicher sein müssten - gerade da reißt schlagartig eine Explosion ein Loch in die Wand ihres Wohnzimmers, und herein stapft niemand anderes als Joey, jetzt bekannt als der "Turtlenator"!


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Hass und Gegenschlag

Als Michelangelo sich bemerkbar macht, richtet Joey sein Maschinengewehr auf ihn, doch Raphael lenkt seine Aufmerksamkeit ab, indem er Joey einen seiner Sai in die Schulter wirft und dann den anderen in die Mündung des MGs. Dann beginnen er und Michelangelo auf ihn einzuschlagen und geben so Splinter, Leonardo und Donatello die Zeit, wieder die Besinnung zu erlangen und sich aus den Trümmern zu schälen. Joey kann sich gegen die Turtles im Nahkampf nicht behaupten, aber ehe die Turtles ihn fertigmachen können, nimmt er Splinter mit einer Pistole als Geisel.


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Noch einen schönen Abend!

Splinter, von der Wucht der Explosion zu sehr geschwächt, um sich von alleine freizukämpfen, verfällt stattdessen auf eine List. Mithilfe von etwas Hypnose wendet er Joeys eigene Paranoia gegen ihn und macht ihm so weis, dass er selbst auch ein "Toitle" ist, genauso wie sie! Als Joey sich in seiner Wahnvorstellung in einem Spiegel "wirklich" selbst als Turtle sieht, dreht er vollends durch, steckt sich verzweifelt die Pistole in den Mund und drückt ab. Während die Turtles und Splinter sich erschöpft und durchgeschüttelt ausruhen, beendet auf ihrer Mattscheibe der Showmaster von Tough Talk, Tom Hype, seine heutige Sendung mit einer Ankündigung des nächsten Themas - eine Diskussion über angebliche Sichtungen von fremdartigen Kreaturen, einschließlich diverser "Schildkröten"-Sichtungen in New York und mit dem Nachwort: "Sie sind, was Sie sehen!"

ZitateBearbeiten

  • Joey: TOITLES! ICH HASSE TOITLES!! SOGAR NOCH MEHR ALS BRÜSSELER KOHL!!
  • Joey: Ergebt euch! Oder de alte Toitle hier geht drauf!
    Splinter: [...] Tut, was er sagt, meine Söhne! Ihr müsst euren Bruder willkommen heißen!
    Joey: Brudda? Ich bin kein stinkender Toitle!
    Splinter: Ah! Aber das bist du!! Und ich kann es beweisen! Was ist deine Lieblingsfarbe?
    Joey: Beige!
    Splinter: Dein Lieblingsessen?
    Joey: Fertiggerichte!
    Splinter: Deine Lieblingsband aus den Sechzigern!
    Joey: Jefferson Airplane!
    Splinter: Oh ja, du bist definitiv eine Schildkröte!

BildergalerieBearbeiten

TriviaBearbeiten

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    Zu Ehren der Schöpfer

    In dem Panel, wo das Soldier of Discount-Geschäft von außen zu sehen ist, sieht man zwei Männer auf der Straße, die offensichtlich Cameoversionen von Peter Laird und Kevin Eastman darstellen.
  • Folgende weitere Cameos und Anspielungen finden sich in diesem Comic:
    • Silvester Stallone (Rambo und Rocky)
    • John Travolta
    • Garfield (als Plüschtier)
    • die Rockband Jefferson Airplane

NachdruckversionenBearbeiten

  • Teenage Mutant Ninja Turtles Classics 4 und 5 (Tradepaperbacks)

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